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Hier stellen wir Euch in loser Reihenfolge junge Engagierte vorstellen, die etwas bewegen. Die sich aktiv für ihre Mitmenschen und ihre Umwelt einsetzen und nicht darauf warten, dass andere etwas tun. Vielleicht findet ihr ja auch Anregungen für eigenes Engagement.

Keine Chance für Internet-Rüpel

Drei engagierte Schüler der Fichtenberg-Oberschule in Berlin Steglitz haben mit der Initiative iHateGossip.org Cybermobbing den Kampf erklärt. Anlass dafür gab die umstrittene Plattform iShareGossip.com.

Als bekannt wurde, dass auch die eigenen Mitschüler an den Lästereien und Verleumdungen im Netz beteiligt waren, haben sich Bent Neumann, Lino Schüpfer und Niklas Maamar dazu entschieden, das Problem offensiv anzugehen. Auf ihre Initiative wurde in der Schule offen über Folgen und Verhinderung von Cybermobbing diskutiert und beraten. Mit einem Plakat und einer Unterschriftenaktion bekannten sich die Schüler offen gegen die personenbezogenen Angriffe im Netz.

Als Gegenstück zu iShareGossip.com wurde die Plattform www.ihategossip.org ins Leben gerufen. Diese bietet Aufklärung und Erfahrungsaustausch zum Thema Cybermobbing sowie Hilfestellung und Beratung für Betroffene.

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Gemeinsam was auf die Beine stellen

Im Baden-Württembergischen Göppingen gibt es einen Skateplatz, den die Skater selbst sauber halten: von Müll, Drogen und Streit. Schließlich besuchen vor allem jüngere Teenager die Anlage – die sind meist gerade 12 Jahre alt.

Für sie sind die etwas älteren „Skateguards“ (Durchschnittsalter: 17) wichtige Ansprechpartner und Vorbilder. Mit Workshops für die Jüngeren, Ausflügen und gemeinsamen Aktivitäten haben es die engagierten „Wächter“ geschafft, eine tolle Skater-Gemeinschaft aufzubauen. Für ihr vorbildliches Engagement haben sie 2007 den Deutschen Bürgerpreis gewonnen.

Unser Deutscher Bürgerpreisgewinner in der Kategorie U21

JuKi – Jugend für Kinder, Bietigheim-Bissingen

Was brauche ich, um in Schule und Beruf erfolgreich zu sein? Gute Sprachkenntnisse! Das dachte sich auch Julika Pfeiffer, als sie von ihrer Mutter, einer Sozialarbeiterin, hörte, dass sozial benachteiligte Kinder schlechtere Bildungschancen haben, da sie Probleme mit dem Deutschen haben. Die heute 16-jährige Julika gründete daraufhin 2006 „JuKi – Jugend für Kinder“.

Die JuKi-Mitglieder kommen regelmäßig in Kitas, lesen den Kindern vor, spielen mit ihnen und regen sie dadurch zum Deutschsprechen an. Bisher waren über 40 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren bei JuKi engagiert.  Sie sind auch in Stuttgart, Tübingen, Ludwigsburg aktiv.